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Ratgeber · KI-Telefonassistent

Wenn die Behandlung läuft, geht die KI ans Telefon

Ein Ratgeber zum KI-Telefonassistenten SpeakKI. Was er kann, was er kostet und wann er sich für einen Salon lohnt.

Anzeige: Diese Seite enthält Werbelinks zu SpeakKI und Fonio. Wenn du dich darüber registrierst, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht. Beide Anbieter vergüten vermittelte Abschlüsse; die Reihenfolge der Nennung kann davon beeinflusst sein.

Das Problem

Verpasste Anrufe sind verlorene Termine

Wer einen Salon, ein Studio oder eine kleine Praxis führt, kennt den Moment: Das Telefon klingelt mitten in der Behandlung. Aufstehen geht nicht, der Anruf läuft ins Leere.

Der Verlust fällt nur selten auf, weil ein verpasster Anruf keine Spur hinterlässt. Im Auftragsbuch fehlt er nicht, im Umsatz schon. In Kassel ist der Wettbewerb um Termine dicht genug, dass ein verpasster Anruf selten wiederkommt.

Grundlagen

Was ein KI-Telefonassistent macht

Hinter dem Begriff KI-Telefonassistent steckt ein Dienst, der Anrufe entgegennimmt, das Anliegen erfasst und Termine direkt in einen verbundenen Kalender einträgt.

Der Unterschied zur Mailbox ist groß. Beim Anrufer passiert etwas. Er bekommt eine Antwort, einen Termin oder die Zusage, dass sich jemand meldet.

„Eine Mailbox nimmt auf. Ein Assistent antwortet, bucht und fasst zusammen."

Der Anbieter

SpeakKI im Überblick

Hinter SpeakKI steht die Denker & Ludwig GbR aus Stadland in Niedersachsen. Der Dienst richtet sich an kleine Betriebe und startet entsprechend niedrig.

Der Assistent nimmt Anrufe rund um die Uhr an, beantwortet wiederkehrende Fragen und trägt Termine in den verbundenen Kalender ein. Zu jedem Gespräch gibt es eine Zusammenfassung per E-Mail, dazu Transkript und Aufzeichnung. Auf Wunsch bekommt der Gast eine SMS-Bestätigung und 24 Stunden vorher eine Erinnerung.

10 % Rabatt für die ersten drei Monate AMIM

Über unseren Partner-Link wird der Rabatt beim Abschluss automatisch abgezogen, sonst den Code angeben.

Funktionen

Was der Assistent im Alltag übernimmt

✉️
Zusammenfassung per Mail

Nach jedem Gespräch kommt eine Zusammenfassung, dazu Transkript und Aufzeichnung zum Nachhören.

📲
SMS-Bestätigung

Der Gast bekommt eine Bestätigung und 24 Stunden vorher eine Erinnerung. Das senkt die Zahl der No-Shows.

🔀
Weiterleitung, wenn es dringend wird

Für Fälle, die keine Standardantwort vertragen, gibt der Assistent an eine hinterlegte Nummer ab.

📈
Nichts geht unter

Jede Anfrage ist dokumentiert, auch die, bei denen niemand abheben konnte.

📞
Rund um die Uhr erreichbar

Der Assistent nimmt auch abends, am Wochenende und während der Behandlung an. Kein Anruf landet auf der Mailbox.

📅
Termine im Kalender

Termine werden direkt in Google Kalender oder Outlook eingetragen, statt auf einem Zettel zu landen.

Preise

Was SpeakKI kostet

Die Preise sind gestaffelt und richten sich nach den enthaltenen Gesprächsminuten. Für einen kleinen Betrieb ist vor allem die erste Stufe interessant.

Tarif pro Monat Minuten gleichzeitige Anrufe
Free0 € (14 Tage)501
Starter39 €300, danach 0,15 €/Min.1
Professional89 €800, danach 0,12 €/Min.3
Business249 €2.500, danach 0,10 €/Min.10

Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer, Stand 26. September 2026, laut Preisseite des Anbieters. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar, SMS-Versand 0,10 € je Nachricht. Maßgeblich ist die Preisseite zum Zeitpunkt des Abschlusses.

Einrichtung

In vier Schritten startklar

1. Fragen sammeln: Die zwanzig häufigsten Fragen aus dem Alltag aufschreiben, mit den Antworten, die sonst am Telefon gegeben werden.

2. Assistent anlegen: Im Konto Stimme, Begrüßung und Öffnungszeiten hinterlegen und den Kalender verbinden.

3. Weiterleitung einrichten: Die eigene Rufnummer so einstellen, dass der Assistent erst übernimmt, wenn nach einigen Sekunden niemand abnimmt.

4. Testen und nachschärfen: Selbst anrufen, zuhören, Antworten anpassen. Erst danach dauerhaft scharf schalten.

Für den Start reicht die kostenlose Testphase mit 50 Freiminuten über 14 Tage, eine Kreditkarte wird dafür nicht verlangt.

Grenzen

Was ein Assistent nicht leistet

Ein Hinweis zu Gesprächsbeginn gehört dazu. Anrufer müssen erfahren, dass ein automatisches System antwortet und dass aufgezeichnet wird.

Beratung bleibt beim Menschen. Wer eine Behandlung erklären oder auf Sorgen eingehen muss, sollte weiterleiten statt automatisieren.

Die Qualität hängt an der Wissensbasis. Ohne gepflegte Antworten wirkt jeder Assistent hilflos.

Der Assistent ersetzt kein eingespieltes Team, er fängt die Anrufe auf, die sonst verloren gingen.

Aus Sicht der Gäste

Was am anderen Ende ankommt

Die meisten Anrufer merken, dass sie mit einer Maschine sprechen. Entscheidend ist nicht die Täuschung, sondern dass überhaupt jemand rangeht.

Schlecht ankommt, wenn der Assistent nicht weiterkommt und trotzdem weiterfragt. Lieber früh an einen Menschen abgeben, als den Anrufer im Kreis zu schicken.

Praktisch für beide Seiten ist die SMS mit dem Termin. Der Gast hat es schriftlich, der Betrieb weniger Rückfragen.

Rechnen statt schätzen

Wann sich das trägt

Rechne nicht mit Prozenten aus Studien, sondern mit deiner eigenen Anrufliste. Vier Wochen reichen, um zu sehen, wie viele Anrufe niemand angenommen hat.

Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten. 30 verpasste Anrufe im Monat, jeder zehnte wird zum Termin, 80 Euro Umsatz je Termin. Das sind 240 Euro, die liegen bleiben, gegen 39 Euro netto Grundgebühr.

Solche Rechnungen sehen immer gut aus. Verlass dich lieber auf die 14 Tage Testphase und schau, was in dieser Zeit tatsächlich angenommen wird.

Einordnung

Für wen das passt

Ein kleiner Betrieb mit fünf Anrufen am Tag kommt auf etwa 300 Minuten im Monat. Genau dafür ist der Einstiegstarif gemacht.

Wer zu Stoßzeiten mehrere Anrufe parallel bekommt, braucht mehr als einen Kanal. Sonst hört der zweite Anrufer wieder nur das Freizeichen.

Für Beratungsgespräche taugt der Assistent nicht. Wer wissen will, ob eine Behandlung bei empfindlicher Kopfhaut passt, sollte an einen Menschen weitergereicht werden.

Alternative im Vergleich

Fonio als zweite Option

Wer vergleichen möchte, findet mit Fonio einen zweiten deutschsprachigen Anbieter mit Serverstandort in Deutschland. Dort beginnen die Pakete größer: 1.000 Gesprächsminuten ab 119 Euro netto im Monat, bei jährlicher Zahlung 99 Euro.

Wer wenig telefoniert, fährt mit dem kleineren Einstieg günstiger. Wer viel telefoniert, zahlt je Minute weniger, wenn das Paket größer ist. Ausprobieren lässt sich beides: Fonio bietet ein Demo-Setup (Werbelink) zum unverbindlichen Anhören, alle Angaben stehen auf der Anbieter-Website (Werbelink). Mehr dazu steht in unserem Ratgeber zu Fonio.

Beide hier genannten Anbieter vergüten vermittelte Abschlüsse. Die Reihenfolge der Nennung kann davon beeinflusst sein. Die Angaben stammen von den Anbieterseiten (Stand: 26. September 2026), einen eigenen Vergleichstest gibt es nicht.

Selbst ausprobieren

SpeakKI kennenlernen

14 Tage mit 50 Freiminuten, ohne Kreditkarte und monatlich kündbar. Über unseren Link oder mit dem Code AMIM gibt es 10 % Rabatt auf die Grundgebühr in den ersten drei Monaten.

* Affiliate-Links: Wenn du dich über unsere Links registrierst oder etwas buchst, erhalten wir eine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten. Beide genannten Anbieter vergüten vermittelte Abschlüsse; die Reihenfolge der Nennung kann davon beeinflusst sein.

Häufige Fragen

Fragen zu SpeakKI

Die eigene Nummer bleibt bestehen. Der Assistent bekommt eine eigene Nummer, auf die per Rufumleitung übergeben wird, wenn niemand abnimmt.

Nein. Er übernimmt die Anrufe, die sonst niemand annehmen kann, und gibt alles Übrige an den Betrieb weiter.

Die Stimmen sind natürlich, Tonfall und Begrüßung werden vorab festgelegt. Wie es beim eigenen Betrieb wirkt, hört man am besten, indem man in der Testphase selbst anruft.

14 Tage mit 50 Freiminuten, ohne Kreditkarte. Ein dauerhaft kostenloser Tarif ist das nicht.

Im Einstiegstarif ein Gespräch, in der mittleren Stufe drei und in der größten zehn. Diese Zahl entscheidet, ob der Assistent zu Stoßzeiten ausreicht.

Ja. Termine werden direkt in den verbundenen Kalender eingetragen, wahlweise Google Kalender oder Outlook. Der Gast bekommt auf Wunsch eine SMS-Bestätigung.

Der Einstieg liegt bei 39 Euro netto im Monat mit 300 Gesprächsminuten, danach 0,15 Euro je Minute. Die nächste Stufe kostet 89 Euro mit 800 Minuten, die größte 249 Euro mit 2.500 Minuten. Preise netto zzgl. Umsatzsteuer, Stand 26. September 2026.

Der Anbieter nennt DSGVO-Konformität und Server in der EU. Für den Einsatz im eigenen Betrieb kommen ein Auftragsverarbeitungsvertrag, ein Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis und ein Hinweis zu Gesprächsbeginn dazu. Das ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.

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